Wer im Krankenhaus liegt und nicht gerade schwerstkrank ist, dem wird schnell langweilig. Nichts kommt da gelegener als Besuch von Familie und Freunden. Er stellt eine willkommene und unterhaltsame Abwechslung im monotonen Krankenhausalltag dar, die Besucher können Trost spenden und Mut machen. Besonders für Kranke, die über einen relativ langen Zeitraum stationär behandelt werden, ist Besuch also auch aus psychologischer Sicht sehr wichtig. Ebenso wichtig sind aber auch ein paar Regeln, an die der Besucher sich halten sollte, damit er nicht dem Kranken selbst oder anderen Patienten mehr schadet als nützt.
Wann kann man für wie lange besuchen
Zuerst sollte man sich an der Klinikauskunft informieren, wann die Besuchszeiten sind und wie lange diese dauern. In den meisten Krankenhäusern kann man den Großteil des Tages und bis zum Abend hin kommen und gehen wie man will – Ausnahme sind die Intensivstationen. Gute Zeiten für den Besuch sind allerdings die Nachmittage, denn vormittags findet grundsätzlich die Visite statt bzw. die Patienten haben therapeutische Anwendungen oder sie werden gewaschen (bei ans Bett gebunden Patienten). Die Dauer des Besuchs hängt zum einen vom gesundheitlichen Zustand des Besuchten ab, denn je nach dem, wie fit oder eben geschwächt der Patient ist, sollte man die Besuchszeit anpassen. Außerdem sollte man sich zum einen innerhalb der Familie/des Freundeskreises absprechen, wer wann besucht, damit nicht auf einmal mehrere Besucher das Krankenzimmer stürmen. Das gilt vor allem dann, wenn der Besuchte kein Einzelzimmer hat.
Eine Kleinigkeit mitbringen
Jeder freut sich über eine kleine Aufmerksamkeit – da geht es Kranken nicht anders. Besucher können also ruhig eine Kleinigkeit mitbringen. Bei Kindern ist das immer recht einfach: Ein Spielzeug oder etwas Süßes kommen immer gut an. Bei Erwachsenen sieht es da etwas anders aus. Auch wenn beispielsweise Blumen sehr beliebt sind, sollte man davon absehen, gerade von sehr stark duftenden Sorten, denn wenn jeder Besuch Blumen mitbringt und plötzlich vier oder fünf Sträuße im Zimmer stehen, wird das zu viel.
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