Die Intensivstation, die man gewöhnlich auch mit IST, aber auch mit IPS (Intensivpflegestation) oder ICU (Intensive Care Unit) abkürzt, ist eine von vielen Stationen im Krankenhaus. Hier werden Patienten betreut und gepflegt, die sehr schwer verletzt sind (bis hin zu lebensbedrohlich) und eine intensivmedizinische Behandlung benötigen. Einige Klinken in Deutschland unterteilen ihre Intensivstationen sogar noch einmal in Bereiche, die sich am Schweregrad der Verletzung/Behandlung der Patienten orientieren. So entstanden auch Stationen, die in der personellen Besetzung wie auch in der Ausstattung mit Maschinen zwischen Normal- und Intensivstation rangieren. Man nennt diese Stationen Intermediate Care (IMC oder ICvon).

Wie Intensivstationen aufgeteilt sind variiert je nach Krankenhaus
Da gerade kleine Krankenhäuser oftmals nicht den Platz oder die Mittel für eine „vollwertige“ Intensivstation haben, findet man dort auch interdisziplinäre Intensivstationen, die von Anästhesisten geleitet werden. In Kliniken mit Maximalversorgung hingegen kann es sogar gleich zwei – die operative und die nicht-operative – oder gar noch mehr Intensivstationen geben, die dann einem jeweiligen Fachgebiet untergeordnet sind.

Unterschiede von Intensivstation zu anderen Stationen
Die IST unterscheidet sich von anderen Stationen in der Klinik vor allem durch zwei Dinge: den Einsatz hochtechnischer Apparate und weit mehr Personal. Auf jede Pflegeperson kommen auf der IST maximal drei Patienten. Auf anderen Stationen können es bis zu 20 sein. Ebenso stehen auf er IST mehr Ärzte zur Verfügung, was bedeutet, dass immer mindestens einer auf der Station anwesend oder binnen weniger Augenblicke an Ort und Stelle ist.

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